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South Korea

On the trail of Korean tea culture with samova Ambassador Deniz



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From the traditional to the
modern tea culture in Korea

Hey, dear friends of modern tea culture! Drinking tea has many different meanings around the world. Our modern times are characterized by a fast pace, which everyone reading this article is probably very familiar with. Creating time and space for yourself, in which you can distance yourself from the stress of everyday life, is therefore becoming increasingly important.

A fast-paced lifestyle has also established itself in Korea, which is why conscious breaks for regeneration are becoming increasingly essential there too. In this context, I wondered about the significance and role of drinking tea in Korea's traditional culture, how this tradition has changed over time and how it is now practiced in modern times.

To find answers to these questions, I first set out to discover the traditional way of drinking tea, which I would like to share with you in the following lines.

Episode 1

Mein Abenteuer führt mich nach Cusco, einer Stadt in den imposanten Anden, die von heiligen Ruinen, antiken Tempeln und einer unglaublichen Geschichte umgeben ist. Auf einer Höhe von knapp 3400 Metern gelegen, war Cusco in präkolumbianischer Zeit das administrative und politische Zentrum des Inka-Imperiums. Diese historische Bedeutung spiegelt sich bis heute in den kulturellen Traditionen wider, die in der Stadt lebendig sind. Mit dem Taxi erreiche ich das historische Zentrum und begebe mich auf meine erste kleine Erkundungstour im Herzen von Cusco.

Etwas fühlt sich anders an, während ich meinen ersten Abendspaziergang mache. Ich bemerke, wie mir die Luft schneller auszugehen scheint als gewöhnlich, und entscheide mich, eine Pause einzulegen. Die zahlreichen warmen Lichter der kleinen Geschäfte und Wohnungen tauchen die aus Stein gebauten Mauern in eine angenehme Mystik.

Das Gefühl, nicht tief durchatmen zu können, macht mir zu schaffen, weshalb ich meinen Blick weiter schweifen lasse. Kleine Gassen erstrecken sich vor meinen Augen und erschweren mir die Entscheidung, für meinen weiteren Weg. Wohin soll ich als nächstes gehen?

Ich wähle eine Gasse, die mindestens 50 Treppen nach oben zu führen scheint und lächle immer wieder. Wie ich bemerke besteht fast jede Gasse hier in Cusco aus einer unendlichen Anzahl an Treppen, weshalb ich diesen Umstand nickend akzeptiere. Das Treppensteigen hat sich jedoch noch nie so schwer angefühlt. Schnell komme ich wieder außer Atem. In Gedanken versunken setze ich einen Fuß vor den anderen und kämpfe mich Stufe um Stufe nach oben. Das sind wohl die Auswirkungen der enormen Höhe, in der ich mich befinde. Je höher man steigt, desto geringer wird der Luftdruck und damit auch der Sauerstoffgehalt.

Dies kann bei geschwächter Lungenfunktion durchaus zu schwerwiegenden gesundheitlichen Beschwerden führen, weshalb mir die Frage, wie die Menschen in dieser Höhe ihre alltäglichen Aufgaben bewältigen können, nicht aus dem Kopf geht.

Tropfen fallen sanft auf mein Gesicht und ich entscheide mich, zurück zu meinem Hostel zu gehen. Dort halte ich ein nettes Gespräch mit dem Nachtwächter, der mir von den Cocablättern erzählt. Er verschwindet in der Küche und kommt wenige Sekunden später mit einer kleinen Tüte voller grüner Blätter zurück.

Zur Zeit der Inka wurden Cocablätter bereits als Medizin für die Höhenkrankheit verwendet. Zahlreiche archäologische Fundstücke belegen die zeremonielle Verwendung der Cocablätter.

Diese wurden als Opfergabe an Pacha Mama dargebracht, um Dankbarkeit und Respekt für die Natur und die Erde auszudrücken. Pacha Mama steht in den meisten indigenen Völkern der Anden für Mutter Erde. Die frischen Blätter werden gekaut oder mit heißem Wasser zu einem Tee aufgegossen, da der Verzehr von Cocablättern die Atemfrequenz erhöht und so den Körper bei der Sauerstoffaufnahme unterstützt.

All diese Bräuche lassen sich auch heute noch vorfinden und gehören zum täglichen Leben der Peruaner*innen.

Zur Zeit der Inka wurden Cocablätter bereits als Medizin für die Höhenkrankheit verwendet. Zahlreiche archäologische Fundstücke belegen die zeremonielle Verwendung der Cocablätter.

Diese wurden als Opfergabe an Pacha Mama dargebracht, um Dankbarkeit und Respekt für die Natur und die Erde auszudrücken. Pacha Mama steht in den meisten indigenen Völkern der Anden für Mutter Erde. Die frischen Blätter werden gekaut oder mit heißem Wasser zu einem Tee aufgegossen, da der Verzehr von Cocablättern die Atemfrequenz erhöht und so den Körper bei der Sauerstoffaufnahme unterstützt.

All diese Bräuche lassen sich auch heute noch vorfinden und gehören zum täglichen Leben der Peruaner*innen.

Der Nachtwächter rät mir aufgrund der späten Uhrzeit jedoch vom Trinken eines frischen »Coca- Tees« ab, da dieser aufgrund des Koffeins stimulierend wirke und mit schwarzem Tee oder Kaffee verglichen werden könne. Stattdessen empfiehlt er mir ein kleines Café, welches ich am kommenden Tag aufsuchen solle, um frisch gebrühten »Coca-Tee« zu probieren.

Die Sonne scheint warm am blauen Horizont und ich begebe mich zu dem Café namens SieteSiete, welches sich nur wenige Blocks von meiner Unterkunft entfernt befindet. Von den Mitarbeitenden werde ich dort freundlich begrüßt und nehme am Fenster Platz, um die Aussicht zu genießen.

Die Auswahl an verschiedenen Tees erstaunt mich, denn das kleine hochgelegene Café bietet »Mate de Coca« in verschiedenen Variationen an. Von einer Mischung der Cocablätter mit frischen Zimtstangen, Minze, Kamille und weiteren Kräutern steht der Vielfalt nichts im Wege. Da ich ein großer Fan von Zimt bin, entscheide ich mich dafür, zum einen einen frisch aufgebrühten »Mate de Coca« mit Zimt zu wählen und zum Vergleich eine Tasse ohne Zimt zu probieren.

Der Tee wird in einer braunen Tontasse serviert, die mit einem ebenso braunen Deckel verschlossen ist. Ich nehme den Deckel ab und erfreue mich an dem Duft der Komposition. Der aufsteigende Dampf des frisch gekochten Tees trägt grasig-blumige Noten in die Luft, die von dem aromatischen Duft der frischen Zimtstangen zart ummantelt werden.

Der nette Kellner erklärt, dass die Zubereitung eines solchen Tees äußerst einfach ist, da lediglich eine kleine Handvoll Blätter für eine Tasse benötigt wird. Je nach Belieben kann der Tee mit Zucker oder Stevia gesüßt werden. Da ich kein großer Fan von süßem Tee bin, entscheide ich mich dagegen und lasse den Tee nach den Anweisungen des Kellners für 3-5 Minuten ziehen.

Der Tee weckt mit seiner grasigen Note Erinnerungen an grünen Tee – sanft, aber zugleich mit einer gewissen Kraft.

Ich genieße den Augenblick und lasse meinen Blick über die Dächer der Stadt gleiten. Gleich einer festen Umarmung umranden die grünen Berge die Stadt Cusco. Die Sonne beleuchtet das Grün und lässt es strahlen. Es fühlt sich an wie eine Szene aus einem Märchenbuch, voller Magie und Zauber.

Der Tee wird in einer braunen Tontasse serviert, die mit einem ebenso braunen Deckel verschlossen ist. Ich nehme den Deckel ab und erfreue mich an dem Duft der Komposition. Der aufsteigende Dampf des frisch gekochten Tees trägt grasig-blumige Noten in die Luft, die von dem aromatischen Duft der frischen Zimtstangen zart ummantelt werden.

Der nette Kellner erklärt, dass die Zubereitung eines solchen Tees äußerst einfach ist, da lediglich eine kleine Handvoll Blätter für eine Tasse benötigt wird. Je nach Belieben kann der Tee mit Zucker oder Stevia gesüßt werden. Da ich kein großer Fan von süßem Tee bin, entscheide ich mich dagegen und lasse den Tee nach den Anweisungen des Kellners für 3-5 Minuten ziehen.

Der Tee weckt mit seiner grasigen Note Erinnerungen an grünen Tee – sanft, aber zugleich mit einer gewissen Kraft.

Ich genieße den Augenblick und lasse meinen Blick über die Dächer der Stadt gleiten. Gleich einer festen Umarmung umranden die grünen Berge die Stadt Cusco. Die Sonne beleuchtet das Grün und lässt es strahlen. Es fühlt sich an wie eine Szene aus einem Märchenbuch, voller Magie und Zauber.

Ich untersuche eines der Blätter etwas genauer und lasse meine Gedanken über die Jahrhunderte der Tradition und Kultur hinter diesem schweifen. Ähnlich wie die zahlreichen Verbindungen innerhalb des Blattes flechtet es die Geschichte dahinter zusammen. Es ist einfach unglaublich.

Dieses Blatt, das den Menschen seit jeher in den Höhenlagen hilft und als heilig gilt, fasziniert mich zutiefst.

Ich untersuche eines der Blätter etwas genauer und lasse meine Gedanken über die Jahrhunderte der Tradition und Kultur hinter diesem schweifen. Ähnlich wie die zahlreichen Verbindungen innerhalb des Blattes flechtet es die Geschichte dahinter zusammen. Es ist einfach unglaublich.

Dieses Blatt, das den Menschen seit jeher in den Höhenlagen hilft und als heilig gilt, fasziniert mich zutiefst.

Der Kellner bemerkt mein Interesse und erzählt mir von dem Coca-Museum, das sich hier in der Stadt befindet. Begeistert von der Idee, mehr über die Traditionen und Bräuche zu erfahren, trinke ich meinen Tee aus und mache mich sofort auf den Weg zu dem Museum.

Was wird mich dort erwarten?

Mein Abenteuer in Episode 2 erzählt von meinem Besuch im Coca Museum, in welchem ich tiefer in die Kunst und die Überlieferungen der Inca eintauche.
Dieses Erlebnis führt mich zum Titicacasee, der einige Stunden entfernt liegt, wo ich ein indigenes Volk auf der Insel Taquile besuche.

Vielen Dank an alle Leser*innen der samova WorldTour.

Hier kommt ihr direkt zur nächsten Episode.

Liebst Deniz

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Oases of peace

In the second episode of our South Korea series, Deniz takes us to the capital Seoul. We visit two traditional teahouses in the restored "Bukchon Hanok Village".

Episode 2